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#20 Was Unternehmertum vom Spitzensport lernen kann

Nicola Thost - Olympiasiegerin I Unternehmerin

"Mir ging es darum herauszufinden, wie gut ich werden kann."

Aufgewachsen ist Nicola in einer Unternehmerfamilie in Pforzheim. In der Natur hat sie sich bereits als kleines Mädchen immer am wohlsten gefühlt. 1993 hat Nicola das Snowboarden entdeckt; in einer Zeit, als das Freestyle Snowboarden noch viel Raum hatte für Entwicklung und Neues. Das spielerische Ausprobieren und Lernen über „learning by doing“, ohne einen bereits vorgeschriebenen Weg, hat sie von Beginn an begeistert.
Nach dem Abitur startet Nicola mit dem Snowboard in die große weite Welt. Die Halfpipe wird ihr neues Zuhause und der Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen macht Nicola 1996 zur Jugendweltmeisterin und in den darauffolgenden Jahren zur 25-fachen Weltcup Siegerin, 2-fachen ISF Tour Gesamt Siegerin und 1998 in Nagano zur ersten olympischen Goldmedaillen-Gewinnerin im Snowboarden in der Halfpipe.

Wettkampferfolge waren für Nicola zweitrangig. Die persönliche Motivation schöpfte sie aus Freude am Snowboarden und dem Ziel herauszufinden, wie gut sie werden kann. Mit ihrem progressiven Fahrstil wird sie zur Vorreiterin einer ganzen Generation des Frauen-Snowboardens.

In ihrer Karriere als Profisportlerin hat Nicola alle Höhen und Tiefen erlebt. Zeiten des berauschenden Erfolgs gefolgt von Verletzungen und Comebacks, die sie dennoch immer wieder an die Spitze geführt haben.

Mit Nicola sprechen ich darüber, was das Unternehmertum vom Spitzensport lernen kann, wie sie sich in Drucksituationen in ihre Stärke gebracht hat und warum der Weg das wahre Ziel ist.